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Competition Review

11
Sep 2018

Competition Review: Spanish Throwdown 2018
Von: Christian Binder

Vom 07. bis 08. September 2018 fand in Madrid der Spanish Throwdown statt, bei dem auch unsere Box in der Teamkategorie vertreten war. Coach Berny, Felix und der verlorene Sohn Pascal stellten sich als „Team CrossFit D2“ dem dreitätigen Wettkampf und durften – da der Einzug ins Finale gelang – insgesamt 7 Workouts bestreiten. Mit diesem Beitrag möchten wir euch einen kleinen Einblick in den Ablauf und die Herausforderungen dieses Wettkampfes geben.

Die Qualifikation:
Da aus terminlichen Gründen für unsere drei Starter kein gemeinsames Training möglich war, stellte bereits das erste Qualifikationsworkout eine gewisse Herausforderung dar. In diesem waren nämlich einige Bewegungen gefordert, die von jeweils zwei Partnern synchron ausgeführt werden mussten. Durch das mangelnde Training waren hier zunächst einige Abstimmungsprobleme zu erkennen, die jedoch im zweiten Anlauf behoben wurden, wodurch schließlich der 5. Platz erreicht werden konnte. Damit war, trotz nicht optimaler Taktik im zweiten Qualifikationsworkout, die Teilnahme am Spanish Throwdown 2018 gesichert.

Ankunft vor Ort:
Das obligatorische Briefing war für die Teams am Freitag um 08:30 Uhr angesetzt. Bei unserem Eintreffen am Austragungsort, einem Tennisstadion am Stadtrand von Madrid, waren wir von der Wettkampf-Location sofort positiv angetan. Durch die hohen Tribünen und eine relativ enge Wettkampffläche war eine tolle Stimmung vorprogrammiert. Ein nettes „Vendor Village“ mit verschiedenen Verkaufsständen für Sportgeräte, -nahrung & -bekleidung rundeten das Angebot ab. Das Briefing selbst wurde dann eher mit südländischer Gelassenheit abgehalten. Trotz eines internationalen Teilnehmerfeldes wurden die Teams auf Spanisch gebrieft, die begleitende Übersetzung ins Englische war, nett ausgedrückt, eher dürftig. Außerdem wurden die geforderten Bewegungen nicht demonstriert, Movement Standards nicht spezifiziert und auch der Ablauf auf der Wettkampffläche nicht besprochen. Leider führte dies dann in weiterer Folge zu dem ein oder anderen Missverständnis.

Der Wettkampf:
Nach dem Briefing stand am Freitag nur ein Workout am Programm. Da dieses aus Schwimmen (250m) und Laufen (2500m) bestand, wurden die Wettkämpfer mit Bussen zu einem Trainingsareal für Triathleten gebracht. Mit Platz 8 in diesem reinen Ausdauerworkout wurde gleich eine gute Ausgangslage für die weiteren Wettkampftage geschaffen.
Der zweite Tag bot den Athleten und Athletinnen dafür gleich die Möglichkeit ihre Kraft unter Beweis zu stellen: ein 1RM im Snatch, Thruster und Clean & Jerk stand am Programm. Mit Platz 4. konnte sich unser Team in diesem Workout die beste Platzierung des Wochenendes sichern. Zusätzlich standen am zweiten Tag noch jeweils ein modifiziertes Hero-  („Heavy DT“) bzw. Benchmarkworkout („Jackie“ am Assault Bike & mit Weight West) am Programm. Die guten Leistungen konnten dabei bestätigt werden und unser Team stand am Ende des Tages auf Platz 6. und war damit fix für das Viertelfinale der besten 12 Teams qualifiziert.
Die Workouts des dritten Wettkampftages standen dann mehr im Zeichen der Gymnastics-Skills. So waren u.a. Ring & Bar Muscle Ups sowie Obstacle – Handstandwalks gefordert. Unser Team konnte aber auch hier an die tollen Leistungen des Vortages anschließen, überstand sowohl den Cut auf die besten 8 als auch jenen auf die besten 6 Teams und stand somit im Finale. Dort war dann leider keine Verbesserung der Platzierung mehr möglich und unser Team beendete den Wettkampf auf dem starken 6. Platz. Eine wirklich tolle Leistung auf die unser Team stolz sein kann!

Fazit:
Die ohnehin starke Leistung unserer Wettkämpfer ist noch höher zu bewerten, wenn man bedenkt, dass sie erstens ohne gemeinsames Training und zweitens gegen teils widrige Umstände erbracht wurde. So gab es aufgrund der (unerwarteten) Sprachbarriere einige Unklarheiten und Missverständnisse. Dadurch konnten nicht alle Workouts optimal bestritten werden bzw. musste mitunter während des Workouts die zuvor besprochene Taktik komplett geändert werden. Unser Team hat diese Rückschläge aber gut weggesteckt und immer die bestmögliche Leistung geboten. Hut ab!
Von diesen Unannehmlichkeiten abgesehen, war der Spanish Throwdown aber ein toller Wettkampf. Ein großes (RxD, Teams, Masters, Scaled, Kids) und stark besetztes Teilnehmerfeld, eine tolle Location mit super Stimmung (inkl. Live Band am letzten Wettkampftag) und fordernde Workouts. Dies alles im Kreise unserer CFD2 Family erleben zu können war – wie immer – eine große Freude und somit auf alle Fälle die Reise wert!

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